Schlafberatung: Ein Q&A mit unseren Anbieterinnen

Aufgrund der angespannten Corona-Situation möchten wir unsere tollen Anbieterinnen so gut es geht unterstützen und stellen sie in unserer Blog-Reihe: “Ein Q&A mit unseren Anbieterinnen“ vor, um Eltern auf sie und ihre Angebote aufmerksam zu machen. Unser vierter Beitrag widmet sich dem spannenden Thema Schlafberatung. Dafür haben wir drei tolle Anbieterinnen interviewt: Anja von Familienschule Nestwärme, Sabrina von Echt statt perfekt - Familienbegleitung und Sanja von Kleines Ganz Groß.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen!

Wer bist du und wie bist du dazu gekommen, Babyschlafberatung anzubieten?

Anja:  Ich bin Anja Gimbel, Gründerin der Familienschule Nestwärme in Werl, Staatl. gepr. Gymnastiklehrerin, Tanzpädagogin, zertifizierte PEKiP-Gruppenleitung, zertifizierte Schlafberaterin, ausgebildete Trageberaterin und Mama von 2 Töchtern. In meiner Arbeit mit jungen Eltern ist Schlaf immer ein großes Thema, welches zu vielen Verunsicherungen- nicht zuletzt durch das Umfeld- führt. Um auch in diesem Bereich kompetent Eltern zur Seite zu stehen, entschloss ich mich zur Ausbildung als zertifizierte Schlafberaterin nach 1001kindernacht®.

Sabrina:  Ich bin Sabrina, Schlafberaterin für Babys- und Kleinkinder. Mitglied beim Verein für ganzheitlichen Kinderschlaf, hier habe ich auch meine Ausbildung gemacht. 

Sanja:  Ich bin Sanja, aus der Nähe von Stuttgart im Südwesten Deutschlands und bin gelernte Erzieherin. Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit mit besonders belasteten Familien ist mir das Thema Schlaf immer wieder besonders ins Auge gestochen, in fast jeder Familie spielte das Einschlafen bzw. das (fehlende) Durchschlafen eine große Rolle. Es ist aber auch einfach ein sensibles Thema, denn Schlafen ist immer auch Loslassen und erfordert ein Zusammenspiel von Faktoren, um entspannt ablaufen zu können. Zudem sind unsere Erwartungen oft ziemlich unrealistisch und der Druck unter Eltern ist leider immer noch groß.

Wie läuft so ein Angebot ab?

Anja:  Vorab klären wir in einem kurzen Telefongespräch, was die Eltern von der Beratung erwarten und wie die Situation ist und finden einen Termin. Die Beratung kann entweder als Hausbesuch oder als Termin in den Räumen der Familienschule stattfinden. Meist schicke ich dann per E-Mail ein Schlafprotokoll, welches die Eltern ein paar Tage lang ausfüllen und dann zu mir zurücksenden. Beim Beratungstermin selbst erörtern wir die aktuellen Herausforderungen der Familie und suchen gemeinsam nach Lösungen. Auch nach dem Beratungstermin begleite ich Eltern, falls gewünscht, in den nächsten Schritten gerne weiter.

Sabrina:  Ich biete individuelle Beratung zum Thema Babyschlaf, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Familie. Außerdem gebe ich Workshops zum Thema Baby-und Kleinkindschlaf, bei denen einerseits Wissen vermittelt wird und zusätzlich die Möglichkeit besteht, eigene Fragen zu stellen. 

Sanja:  Die Familie kontaktiert mich und wir führen in der Regel zuerst ein unverbindliches Telefonat indem sie mir in kurzen Sätzen ihre Problematik schildert und wir schauen, ob die Sympathie passt. Dann vereinbaren wir einen Termin, je nach Dringlichkeit in etwa einer bis drei Wochen und ich schicke ihnen ein Schlafprotokoll, einen ausführlichen Fragebogen und die Beratungsvereinbarung zum Ausfüllen. Dann folgt das ein- bis zweistündige Gespräch als (Video-)Telefonat von dem die Familie im Abschluss eine schriftliche Zusammenfassung bekommt. Danach startet eine zweiwöchige Phase, in der mir die Eltern noch Rückfragen schicken können und wir in Kontakt bleiben.

Was macht dein Angebot besonders?

Anja:  Mir ist wichtig, in der Schlafberatung sehr individuell, bedürfnisorientiert für die ganze Familie, Kind - und entwicklungsgerecht zu arbeiten. Ich arbeite nicht mit einer Pauschallösung für alle und halte ich nichts von Schlafprogrammen, welche pauschalisieren und konditionieren. Es gilt immer herauszufinden, was diese eine Familie gerade braucht, was zu ihr passt und wo Lösungsansätze sein können. 

Sabrina:  Bei meinen Beratungen gibt es keine allgemeingültigen Tipps. Wir suchen immer nach Lösungswegen, die die Bedürfnisse aller Familienmitglieder mit einbeziehen. Meine Workshops vermitteln immer Wissen, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und sind auf Bindung- und Bedürfnisorientierung ausgerichtet. 

Sanja:  In meinen Begleitungen gehe ich individuell auf die Situation der Familien ein und betrachte deren konkreten Alltag mit all seinen Herausforderungen. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt, aber auch die der Eltern spielen eine große Rolle, denn am Ende soll die ganze Familie zufrieden sein. Dafür schauen wir uns nicht nur Schlafenszeiten, Einschlafrituale usw. an, sondern thematisieren auch ausgiebig die Co-Regulation, die ich für ausschlaggebend für eine harmonische Schlafsituation halte.

Was sind deine beruflichen Pläne für die Zukunft? 

Anja:  Im September 2020 habe ich mich getraut und mich trotz Corona-Pandemie selbständig gemacht und habe es trotz Lockdown noch keinen Tag bereut. Freuen würde mich, wenn meine kleine Familienschule in Zukunft noch wachsen darf, noch Kursleiter dazukommen und mehr Angebote für Familien möglich sind.

Sabrina:  Zukünftig möchte ich noch viel mehr Familien erreichen und Ihnen beratend zur Seite stehen. 

Sanja:  Ich möchte nach Corona mein Beratungsangebot rund um den bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern in Kombination mit meinem Sortiment rund um die nachhaltige Familie in einen angenehmen Treffpunkt für Familien münden lassen. Meine Vorstellung ist eine kleine Keimzelle für den respektvollen, wissenschaftsbasierten Umgang innerhalb von Familien zu erschaffen, die auch der Vernetzung dient.

Wie bewirbst du dein Angebot bzw. wie bekommst du Teilnehmer? 

Anja:  Ich habe das große Glück, mit einer tollen Hebammenpraxis (Hebammenpraxis Bauchgefühl, Werl) zu kooperieren und die Räumlichkeiten zu teilen. Durch diese Kooperation haben Eltern die Möglichkeit, die Angebote vor und nach der Geburt an einem Ort wahrzunehmen. Viele meiner Kunden kommen aber einfach auch auf Empfehlung von Freunden oder Bekannten. Ansonsten bewerbe ich Angebote nur noch in den sozialen Medien.

Sabrina:  Momentan bewerbe ich mein Angebot auf Facebook und Instagram. 

Sanja:  Mein Angebot findet ihr auf meiner Website, zudem verweisen einige Kolleginnen wie Hebammen und Stillberaterinnen gerne auf mich. Inzwischen stoßen außerdem immer mehr Familien über Instagram und kikudoo auf meine Beratungen und Workshops.


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Anja von Familienschule Nestwärme https://kikudoo.com/familienschule-nestwarme 
Sabrina von Echt statt perfekt https://kikudoo.com/echt-statt-perfekt  
Sanja von Kleines Ganz Groß https://kikudoo.com/kleines-ganz-gross 

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