Thanksgiving: Dankbarkeit ins Leben integrieren

Heute feiern überall in den USA Menschen Thanksgiving. Das ist ein ziviler Feiertag, an dem die Menschen an die ersten europäischen Siedler erinnern. Der Legende nach feierten die Pilgerväter zusammen mit dem Wampanoag Stamm ein dreitägiges Erntedankfest, um ihnen für ihre Hilfe zu danken. Ohne die Wampanoag hätten die Siedler es wahrscheinlich nicht durch den harten Winter geschafft. Thanksgiving bedeutet übersetzt „Danksagung“ und wir haben uns diesen Tag zum Anlass genommen, um mit unseren Anbieterinnen über Achtsamkeit und Dankbarkeit zu reden. Denn Dankbarkeit ist gut für unser Wohlbefinden und unsere Beziehung. Laut Studien leiden Menschen, die regelmäßig Dankbarkeit praktizieren, weniger unter Stress, Schlafstörungen, Angst Depression und sogar körperlichen Krankheitssymptomen. Na, wenn das mal keine guten Gründe sind, Dankbarkeit zu praktizieren. Hier kommen spannende Tipps von unseren Anbieterinnen.
 
Ulrike von Yokimo empfiehlt:
 
Dankbarkeits-Schatzkiste
Erinnerungen an schöne Erlebnisse und gemeinsam erlebte Momente machen uns glücklich! Richtet euch eine kleine Dankbarkeits-Schatzkiste ein und sammelt darin eure wundervollen Erinnerungsstücke. So könnt ihr darin zum Beispiel Fotos, gesammelte Kleinigkeiten, Eintrittskarten oder kleine Zettel mit geschriebenen Erinnerungen aufbewahren. Habt ihr dann mal einen. Grauen oder traurigen Tag, könnt ihr die Kiste einfach öffnen und euch an die wunderbaren Momente erinnern. Ein schönes Ritual ist das Öffnen der Kiste auch zum Ende eines Jahres – so könnt ihr gemeinsam als Familie euch noch einmal an alles Erlebte erinnern und dankbar für die gemeinsame Zeit sein.

Wandernde Dankbarkeit
Sucht euch drei kleine Gegenstände aus, die gut in eure Jackentasche passen. Das können zu Beispiel Fundstücke, wie Steine oder Kastanien, aber auch Murmeln oder Pompoms sein. Steckt euch die drei Gegenstände morgens in die rechte Tasche. Die Aufgabe über den Tag verteilt ist es,  jedes Mal, wenn etwas Schönes passiert oder ihr für etwas dankbar seid, einen Gegenstand von der rechten in die linke Tasche zu stecken. Toll ist es, wenn abends alle drei Gegenstände in die linken Tasche gewandert sind. Tauscht euch abends gern darüber aus, wie viele Gegenstände gewandert sind und wofür. Das ist ein positiver Tagesabschluss.

Abendritual: Wofür bist du heute dankbar?
Es fällt deinem Kind schwer, abends einzuschlafen? Baut vor dem Zubettgehen ein kleines Dankbarkeitsritual ein. Damit schließt ihr euren Tag positiv ab und kommt schneller zur Ruhe. Ganz nebenbei kann das Kind Emotionen, die es über den Tag empfunden hat, artikulieren und gemeinsam mit dir besser verarbeiten. Wie es geht? Setzt euch gemütlich miteinander hin und nennt euch abwechselnd Dinge, für die ihr dankbar seid. Jeder versucht 3 Dinge zu finden. Deinem Kind fällt nichts ein? Dann lasst gemeinsam den Tag Revue passieren.

Josephin von der kleinen Yogaheimat empfiehlt:
 
Dankbarkeitsglas:
Nehme ein Glas, Zettel und ein farbiges Papier, welches sich leicht falten lässt.
Schneide aus dem Papier kleine Streifen, vielleicht 6 – 10 Stück. Schreibe auf diese kleinen Streifen, wofür du aktuell dankbar bist.
Falte diese kleinen Streifen und lege sie in dein Glas. Wenn du dich kraftlos fühlst, kannst du dieses Glas zur Hand nehmen, einen Zettel ziehen und dich für einen Augenblick ganz auf deinen Dankbarkeitsmoment besinnen. Vielleicht magst du dir dazu eine Tasse Tee kochen oder eine Kerze anzünden und ganz bei dir sein.  
 
Versuche in deinem Kopf etwas aufzuräumen:
Schiebe die negativen Gedanken in deinem Alltag beiseite und versuche dir Raum für positive Dinge aus deinem Alltag zu geben. Konzentrierst du dich nur auf negatives, wird dies in unserem Kopf kumuliert und führt zu einer negativen Spirale. Setz dich einmal hin und schließe die Augen, nehme die Affirmation „Lass los“ für dich auf. Spreche Lass (einatmen) Los (ausatmen) vor dir her und lass alles los was gerade an dir zerrt. Um noch mehr den Fokus auf das positive in deinem Leben zu lenken, schreibe dir 3 Dinge am Tag auf, für die du dankbar bist. Wenn du keine Zeit zum Schreiben hast, dann nutze den Austausch mit deiner Familie während des Abendessens und überlegt einmal jeder für sich, was heute dankbares im Alltag passiert ist.
 
Isabel von Meditationsglück empfiehlt:

Nimm dir abends, zum Beispiel beim Zähneputzen oder im Bett, ein paar Minuten Zeit um dir zu überlegen wofür du heute dankbar bist. Wenn du magst, kannst du das auch in ein kleines Notizheft schreiben. Was du davon hast? Dankbarkeit steigert deine Glücksgefühle und trägt zu einem positiven Mindset bei. Probiere es einfach mal aus. Du wirst staunen für was du alles dankbar sein kannst.
 
 

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Miri kikudoo